\hypertarget{thematik}{% \section{Thematik}\label{thematik}} Das Thema der Digitalisierung ist heute nicht mehr wegzudenken, wenn es in den Unternehmen darum geht, in der wachsenden Dynamik des Marktes passend zu agieren. Dabei muss auch die Softwareentwicklung sich diesem Trend anpassen und so von prozess- und planungslastigen Projekten zu einer agilen Entwicklung mit vollautomatisierten Prozessen umschwenken. Der moderne Softwareentwicklungsprozess wird immer weiter automatisiert. Hier sind "Continuous Integration" und "Continuous Deployment/Delivery" (CI/CD) schon weit verbreitet und dafür bekannt, den Softwareentwicklungsprozess zu beschleunigen. (Quellexxx Google devops) Auf den ersten Blick erscheinen die Konzepte einfach und schnell umsetzbar zu sein und die Umstellung auf CI/CD wird schnell gestartet, um die Vorteile zu nutzen. Mit CI/CD wird jedoch nicht nur eine einfache Automatisierung bestehender Prozesse eingeführt. CI/CD besitzt eine zentrale Rolle, welche auch den Entwicklungsprozess selbst verändert. Diese zentrale Rolle und Komplexität wird häufig unterschätzt, und schon während der Einführung oder später im Betrieb treten unerwartete Herausforderungen zu Tage. Eine dieser Herausforderungen, welche erst im Betrieb deutlich werden, ist die unabsichtliche Auslieferung eines nicht produktionsbereiten Codes in den Betrieb. Eine falsche Handhabung im Sourcecodemanagementtool kann in einem CI/CD Umfeld zu diesem ungewollten Deployment führen und so eine fehlerhafte Funktionalität der Software oder sogar einen Systemausfall bewirken. \hypertarget{ziel}{% \subsection{Ziel}\label{ziel}} Das Auftreten eines ungewollten Deployments und weiterer häufig anzutreffender Probleme innerhalb eines CI/CD - Systems kann bereits bei der Einführung durch geeignete Planung und technische Maßnahmen verhindert werden. Anhand einer Problemrecherche und Analyse werden Empfehlungen entwickelt, die bei der Planung und Einführung eines Systems herangezogen werden können. Diese Empfehlungen sind sehr allgemein formuliert, bedingt durch die große Vielseitigkeit in den Einsatzumgebungen als auch durch in der Toollandschaft. Sie werden ergänzt durch Ansätze und Strategien, an denen man sich in der Umsetzung orientieren kann. Für das dargestellte Problem des ungewollten Deployment eines nicht produktionsreifen Codes wird für eine konkrete Einsatzumgebung und Toolsituation aufgezeigt, wie sich das Problem durch entsprechende Planung und technische Maßnahmen verhindern lässt. \hypertarget{methoden}{% \subsection{\texorpdfstring{\textbf{Methoden}}{Methoden}}\label{methoden}} Zur Erhebung relevanter Probleme wurden Experteninterviews geführt, wissenschaftliche Arbeiten, Erfahrungsberichte sowie eigene Beobachtungen im CI/CD Umfeld herangezogen. Aus der Problemanalyse wurden die Ursachen identifiziert und entsprechende Empfehlungen abgeleitet. \textbf{\textbf{Vorgehen}} In einem ersten Schritt betrachte ich den Softwareentwicklungsprozess und die Automatisierungsmöglichkeiten im Allgemeinen, um dann Ideexx von CI/CD aufzuzeigen. \hypertarget{abgrenzungen}{% \subsubsection{\texorpdfstring{\textbf{Abgrenzungen}}{Abgrenzungen}}\label{abgrenzungen}} Die Problemrecherche und Analyse kann nicht den Anspruch der Vollständigkeit erfüllen. Sie berücksichtigt typische- und häufig anzutreffende Probleme. Dabei sind die Empfehlungen unabhängig von einem konkreten Anwendungsfall und der Toolsituation formuliert. Probleme zur Thematik des mentalen Wandels bei der Einführung von CI/CD werden nicht betrachtet.